Programm

Mensch-Gesellschaft-Umwelt

Universität Basel
Vesalgasse 1
CH-4051 Basel

Lageplan

 

Sekretariat:

Ute-Simone Spitzer
Tel.  ++41 61 267 04 00
Fax. ++41 61 267 04 09
ute-simone.spitzer-at-unibas.ch

Das Programm Mensch-Gesellschaft-Umwelt

beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten der nachhaltigen Bewirtschaftung von Ressourcen. Ein Bereich umfasst Projekte zu Schutz und nachhaltiger Nutzung von Wasser und aquatischen Ökosystemen. Insbesondere laufen zahlreiche Forschungsprojekte zu Fischen sowie zu weiteren wasserlebenden Organismen. Andere Studien fokussieren auf Konsum und Energie. Inter- und transdisziplinäre Fragestelllungen und Herangehensweisen prägen das Bild unserer Forschung und Lehre.

Das MGU leitet das transfakultäre Querschnittsprogrammm 'nachhaltige Entwicklung' und verantwortet die naturwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen für den Master in Sustainable Development an der Universität Basel.

Mikroplastik

"Mikroplastik" – also kleine Plastikpartikel in der Umwelt (< 5 mm), finden sich heute in fast allen Flüssen, Seen und Meeren. Sie sind entweder ein Zwischenprodukt bei der Kunststoffherstellung oder werden als Granulat in Reinigungs- und Körperpflegeprodukten eingesetzt oder entstehen bei der Zersetzung von grösseren Plastikteilen in der Umwelt. Wir untersuchen die Herkunft und Verbreitung von Mikroplastik in den heimischen Flüssen und studieren die möglichen Auswirkungen auf Tiere unserer Gewässer.

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Das Grundelprojekt

Invasive Schwarzmeergrundeln verbreiten sich im Rhein

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Die Kälte entdecken – Sind antarktische Fische fähig, die Belastung durch Umweltchemikalien zu bewältigen?

Über Jahrmillionen hinweg galt der antarktische Ozean als ein von den anderen Weltmeeren durch die Polarfront isoliertes und daher sehr stabiles und unberührtes Ökosystem. Die dort heimischen Fischarten konnten sich somit über lange Zeit optimal an die dortigen, extrem kalten Umweltbedingungen anpassen. Es ist mittlerweile bekannt, dass anthropogene persistente organische Schadstoffe (POPs) antarktische Gewässer erreichen und sich in den Geweben der dort lebenden Tiere anreichern. Bisher wissen wir jedoch nicht, ob antarktische Fische solche organische Schadstoffe verstoffwechseln und abbauen können, und ob die Anreicherung dieser Stoffe toxische Prozesse auslöst. Dies ist besonders unter den Bedingungen der zunehmenden Globalisierung und des Klimawandels von hoher wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Relevanz.

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Hin zur nachhaltigen Nutzung von Wasserkraft

Mit einem interdisziplinären Ansatz erforschen das MGU und die FoNEW die Wasserstände von Stauseen

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Inter- und transdisziplinäre Prozesse in Forschung und Lehre

Um komplexe Fragen zu beantworten, ist es oft fruchtbar und bereichernd, über die Fachgrenzen hinweg und manchmal auch über die Wissenschaftsgrenzen hinweg zusammenzuarbeiten. Wir gehen in unserer Forschung der Frage nach, wie sich diese Zusammenarbeit gestalten und evaluieren lässt, welche Herausforderungen sich dabei stellen und wie sich die notwendigen Kompetenzen fördern lassen. Die meisten unserer Projekte zu nachhaltigem Konsum und Bildung für Nachhaltige Entwicklung sind ebenfalls inter- oder transdisziplinär ausgerichtet und bilden damit auch unseren eigenen Erfahrungshintergrund in inter- und transdisziplinärer Nachhaltigkeitsforschung.

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